Verkehrs- und Verschönerungsverein Eschau Gewerbeabteilung

aktiv in Eschau

Bäschtl - das Original


Oamtliche Bekoanntmachung:

Mai 2019 - Heft 121

Kloa Paris odder Berlin?

De Uhrmacher, ja mä däffs noch soache, weil Rebaradurn un Badderiewexl mäschd ä ja noch, is beim Timmy, däff mä soche, weil de Bäcker haasd jo jetzt sou, gefrocht worn, woass ehr fäddisch wätt:
Soin Umbau odder de Berliner Fluchhafe.

Alles stäit noch nett, äwwer damits ä Ruh hott mit de Fohrerei, werd jetzt offiziell eröffned und domit stäit fest:
De Schpessarter Obdiker is vorm Fluchhafe fättisch worn!


Wer war der "Bäschtl"?

In den dreißiger und vierziger Jahren gab es in Eschau den Polizeidiener Georg Martin. Jeder nannte in nur "Pechtl", kaum jemand konnte die Herkunft dieses Namens erklären. Er hatte eine recht große Knollennase, aus der er Kapital schlug:
Er ließ 1000 Bild-Postkarten mit seinem Konterfei drucken, die er mit Gewinn verkaufte, welcher der Befriedigung seines nicht geringen Durstes diente. Außerdem war er so beliebt, dass er in den Eschauer Gaststätten von den Zechern gerne zu einem Trunk eingeladen wurde.
Wenn er um Mitternacht seinen Rundgang mache, dann geschah das nach der Überlieferung oft mit folgenden Worten:
"Meine Herren, es ist Polizeistunde, aber erst trinken wir noch einen!"